Einfach zur kleinen Stromrechnung
Bitte beachten: Die Kosten für Energie sind zwar nicht unbedingt der höchste Posten in der Haushaltsbilanz einer durchschnittlichen Familie. Im Vergleich mit monatlich fälligen Zahlungen wie Telefon, Miete, Krankenversicherung oder Steuern fällt die Stromrechnung doch in den meisten deutschen Haushalten in Summe recht gering aus. Doch die Kosten sind konstant und steigen von Jahr zu Jahr ein wenig an. Daher sollte man sorgfältig kontrollieren ob sich die Stromrechnung nicht optimieren lässt, indem man seinen Tarif ändert, den Stromanbieter wechselt oder seinen individuellen Verbrauch einer Prüfung unterzieht. Ziel sollte es daher sein möglichst billig Strom zu beziehen.
Den eigenen Verbrauch kennen
Den eigenen alltäglichen Stromverbrauch zu kontrollieren ist nicht unwichtig. Manchmal finden sich versteckte Stromfresser, wie zum Beispiel eine veraltete Heizungspumpe, im Haushalt und saftige Nachzahlungen können dann zu einer plötzlichen finanziellen Belastung werden. Um zu kontrollieren ob die, meist eher niedrig angesetzten Abschlagsummen, die der Stromanbieter veranschlagt hat, zutreffend sind, kann man sich an einem Modelltag einfach am Morgen den Zählerstand notieren und am Abend den neuen Stand abnehmen. Aus der Differenz ergibt sich dann der tägliche Stromverbrauch. Dafür sollte man aber darauf achten, dass man einen möglichst durchschnittlichen Tagesablauf einhält und nicht absichtlich sparsam oder absichtlich verschwenderisch agiert.
Doch neben der so eben genannten Variante der selbstständigen Kontrolle, existieren noch einige weitere. Ein sogenannter Stromverbrauchsrechner ist z.B. ebenfalls eine gute Möglichkeit, um einen Überblick über den eigenen Stromverbrauch zu behalten.
Wo ist der Stromfresser?
Wenn man über einen der neuen intelligenten Stromzähler verfügt ist auch der nächste Schritt, das Aufspüren potentieller "Stromfresser" wesentlich einfacher. Denn hier bekommt man für jedes Gerät eine Art Nutzungsprofil, so dass man sieht ob der Kühlschrank einen Großteil des Stromes verbraucht oder die Tiefkühltruhe. Um seine Stromkosten zu senken, muss man vielleicht auch die ein oder andere Neuinvestition tätigen und sich beispielsweise einen sparsameren Trockner und Kühlschrank anschaffen. Damit ist dann ja nicht nur der Stromrechnung, sondern auch der Umwelt gedient.
Günstig UND umweltfreundlich?
Die Strompreise ändern sich kontinuierlich. Dem eigenen Geldbeutel dient daher in einem weiteren Schritt der Strompreisvergleich verschiedener Unternehmen und Stromanbieter. Dabei gibt es zwei Gruppen von Kunden, die Unterschiedliches wollen: der eine Stromkosten zu senken - der andere umweltbewusst und effizient Strom zu nutzen. Am besten lässt der sich über das Internet durchführen, wo man direkt auf die Seiten des jeweiligen Anbieters gelangen kann oder sich einfach und unverbindlich ein Angebot unterbreiten lässt. Auch kann man hier ausschließlich nach Ökostromanbietern suchen, die sind noch nicht einmal immer teurer als die "herkömmlichen" Stromlieferanten. Dann wird nicht nur die Haushaltskasse, sondern auch die Umwelt entlastet und man tut der Natur etwas Gutes. Nützliche Tipps zum Stromsparen können Sie auch von einem Elektriker in Ihrer Nähe bekommen.